iCAS – hardwareunabhängige Middleware

Fachlabor Gubler AG, die Spezialistin für sichere Archivierung, ist Softwarepartner der iTernity GmbH, welche die Storage-Middleware iCAS für die revisionssichere Langzeitarchivierung entwickelt und vertreibt.

Die iTernity-Lösung iCAS zeichnet sich als Archiv-Backend dadurch aus, dass sie Archivdaten durch die patentierte und zertifizierte CSC-Technologie vor Manipulationen schützt und die Daten auf jedem Speichermedium revisionssicher abgelegt werden können.

  • Die Content Storage Container (CSC) Technik bündelt die Archivdaten mit den dazugehörigen Metadaten in speziellen Containern und sichert diese mit HMAC-SHA512 Hashwerten vor Manipulationsversuchen und unbefugtem Löschen.
  • Gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungszeiten der Daten werden flexibel pro Container verwaltet.
  • Ein Löschen ist vor Ablauf dieser Frist über die Applikation nicht möglich, danach können die Daten jedoch gemäß den Richtlinien des US Department of Defense zerstört werden.
  • Alle Zugriffe auf iTernity-Server werden aufgezeichnet, so dass eine lückenlose Historie für jeden CSC abgerufen werden kann.
  • iCAS kann komplett virtualisiert betrieben werden. Mit der aktuellen Version 3.7 sind virtuelle iCAS-Appliances auf VMware, Citrix, XEN und Hyper-V erhältlich.

eine runde Sache

 


Details zur Compliance Cloud


detaillierte Informationen öffnen

iCAS verbindet die Vorteile der revisionssicheren Archivierung "on premise", also innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur, mit der Wirtschaftlichkeit der Datenablage in der Cloud – und das ebenso zertifiziert und sicher. Die iCAS Compliance Cloud steht allen Anwendern ab der Version 3.7 kostenlos zur Verfügung. So kann jeder Anwender sein Archiv-Backup z.B. in der Azure Cloud von Microsoft sichern. Er benötigt lediglich einen entspechenden Account beim Cloudanbieter, um dort seine Daten zu speichern.

Vorteile des Cloud Connectors

Die Archivdaten werden primär beim Kunden selbst vorgehalten und zusätzlich nach der Verschlüsselung durch iCAS im Blob-Storage der Cloud gespeichert. Anstatt für das Archiv-Backup eigene Hardware- und Management-Ressourcen aufwenden zu müssen, können so über den iCAS Cloud Connector wirtschaftliche Services für die Datenablage genutzt werden.

schliessen


Technische Details zur iCAS-Middleware


detaillierte Informationen öffnen

Nutzt das Standard-Filesystem

Da iCAS auf Standard-Dateisysteme zugreift, ist die komplette Unabhängigkeit von Speicherherstellern und -technologien gewährleistet. iCAS schreibt auf NAS und SAN beliebiger Hersteller. Auch bereits vorhandener Speicher kann für die Archivierung genutzt werden. Zudem können Anwender jede Backuplösung verwenden, wodurch die bestehenden Prozesse und das vorhandene Know-how weiter genutzt werden. Über HSM-Lösungen (Hierarchisches Speichermanagement) lassen sich die Archive und deren Container auch einfach auf Tapes oder andere Medien auslagern.

Basiert auf Industriestandards

iTernity beschreitet keine proprietären Wege, sondern verwendet Industriestandards wie CIFS FileSystem, SHA512 ID und AES 256 Verschlüsselung, um nur einige Beispiele zu nennen. Die bewährte Basis der Microsoft Windows Server Betriebssysteme und das .NET Framework garantieren iCAS Performance, Stabilität und Skalierbarkeit in jeder Einsatzumgebung. Dies bietet dem Anwender die Sicherheit, auch in Zukunft den iTernity-Archivspeicher mit beliebigen Software- und Hardware-Komponenten von Drittherstellern kombinieren zu können und keine Abhängigkeit von technologischen Einzellösungen einzugehen. Zudem entfällt der Aufwand für spezielle Schulungen und Integrationen.

Integrierte Verschlüsselung (z.B. AES 256-Bit)

Ob eine Verschlüsselung zusätzlichen Schutz für Ihre Daten bieten soll (z.B. weil die Daten über öffentliche Leitungen an einen zweiten Standort repliziert werden), bleibt Ihnen mit iCAS freigestellt. Je nach verwendeter Schnittstelle kann dies für jeden Container (API) oder für jede Anwendung (iFSG) festgelegt werden. AES 256 ist der derzeit sicherste Industriestandard für die Verschlüsselung.

Kann virtualisiert betrieben werden

iCAS-Server lassen sich komplett als virtuelle Appliances betreiben (auf VMware, Citrix, Hyper-V und anderen). Damit können alle Vorteile einer virtualisierten Infrastruktur auch für das Archiv-Backend genutzt werden, wie z.B. Serverkonsolidierung, Hardwareunabhängigkeit oder erleichtertes Disaster Recovery. iCAS kann auch in Kombination mit den gängigen Storage-Virtualisierungslösungen HP LeftHand, DataCore oder FalconStor eingesetzt werden. Damit erreichen Sie eine bessere Serverauslastung und erhalten Zusatzfunktionen wie Snapshot-Backups oder Mirroring.

Hoch skalierbar

iCAS ist unbegrenzt skalierbar – sowohl die Archivgrösse als auch die Performance lassen sich den jeweiligen Anforderungen entsprechend dimensionieren. Zudem sind redundante und hochverfügbare Konfigurationen mit MS Cluster, VMware HA und anderen möglich.

Zugriff über Webservice API oder File-System-Schnittstelle

Über eine schmale Webservice-Schnittstelle (API) können verschiedenste Anwendungen (DMS oder ECM-Systeme) effizient auf die iCAS-Middleware zugreifen und darüber die Daten auf dem konfigurierten Speicher archivieren. Alternativ zur Webservice-Schnittstelle (API) bietet iCAS eine FileSystem-Schnittstelle (iFSG – iTernity File System Gateway) an. Diese lässt sich wie auch die Webservice-Schnittstelle einfach über das iAdmin Tool von iCAS konfigurieren.

Zertifizierte Technologie

Die Gesetzeskonformität von iCAS für die revisionssichere Speicherung nach den einschlägigen Gesetzen wie GeBüV, OR u.a. wurde von der Wirtschaftsprüfergesellschaft KPMG geprüft. Für die rechtssichere Archivierung der geschäftsrelevanten Daten sollte auf jeden Fall auch der Archivierungsprozess in der Organisation durchgängig konzipiert und dokumentiert werden.

schliessen