CineTape

Digitale Archivlösung für Film, Video und Audio

Das CineTape™ ist eine besondere Form von Bits-on-Film, optimiert für die Archivierung, das Speichern
und auch Zurücklesen, von bewegten Bildern und Audio. 

Das Verfahren

  • Die Digitalen Master Files (AIP) werden in den Bitcode umgewandelt und als digitaler Code auf einen herkömmlichen Film belichtet.
  • Zum Einsatz kommen die in der Kinowelt verbreiteten Maschinen und Filmmaterialien.
  • Der Bitcode basiert auf dem Verfahren Monolith™.

Zur Ausbelichtung verwenden wir einen ARRI Laser, das Rückscannen kann über beliebige Scanner
erfolgen (Mindestanforderung: 4'000 RGB und entsprechende MTF in den drei Kanälen).

Technische Vorteile

  • Das CineTape™, das aus Bitpattern besteht, ist im Vergleich zu klassischen Digital Intermediates (Direktausbelichtung der Bilder mittels Laser auf Film) völlig resistent gegen Kratzer und Color-Fading: Der digitale Code enthält viel Redundanz, während beim Abtasten eines analogen Films jeder Kratzer zwangsläufig zu einem Verlust führt.

Ökonomische Eckdaten

  • Im Vergleich zu einem Digital Intermediate benötigt das CineTape™ nur 30 bis 80% der Filmlänge – und der Ton ist beim CineTape™ auf demselben Medium integriert.
  • Diese hohe Effizienz wiederspiegelt sich direkt in den Archivierungskosten.

Für Dienstleistungsunternehmen

Interessierten, auch international tätigen Dienstleistern und Geräteherstellern bieten wir unter www.bitsave.ch Partnerschaften und Lizenzmodelle an.

 

Projektablauf

In diesen Schritten gehen wir vor

  • Am Anfang stehen die Prozesse des Records Managements: Konzeption, Bewertung, Digitalisierung, Erschliessung
  • Datenharmonisierung und Bildung der AIPs: Wahl der Archivcontainer, Metadatenstandards, Kompressionsraten  und -Verfahren für Bild- und Audiofiles
  • Ausbelichtung der AIPs mittels Bits-on-Film auf das CineTape™

Spezifika der Film- und Audioarchivierung

Ein Medienarchiv muss unter anderem diesen Aspekten gerecht werden:

  • Benutzung: Die Vermittlung, der Datentransfer übers Internet, die Möglichkeit zur Generierung von verschiedenen Auflösungen je nach Verwendungszweck und die Bildung von Teilsequenzen stehen im Vordergrund.
  • Bei der Langzeitarchivierung geht es um den Langzeiterhalt der hochauflösenden AIPs. Hierzu müssen die Voraussetzungen der Langzeitstabilität des Inhalts oder die Voraussetzungen einer nachhaltigen, nachvollziehbaren Migration erfüllt sein.
  • Die Kosten sollten über viele Jahrzehnte transparent sein und optimiert werden. Folgekosten müssen frühzeitig erkannt und wenn möglich reduziert werden.